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Die besten 6 ätherische Öle für Allergien

Die besten 6 ätherische Öle für Allergien

Schnelle Fakten zu Ätherische Öle bei Allergien:

  • Über 12,3 Millionen Menschen sind von Allergien betroffen.
  • Es werden immer mehr natürliche Wege gesucht damit klar zukommen und die Symptome zu lindern!
  • Häufige Ursachen für eine allergische Reaktion sind Pollen, Tierhaare, Staub, Nahrungsmittel, Insektenstiche, Medikamente, Latex usw.
  • Wir stellen in diesem Artikel die 6 besten ätherischen Öle für die Anwendung bei Allergien vor!

Immer mehr Menschen reagieren mit Heuschnupfen auf die industrialisierte Welt. Hochgerechnet ist von etwa 12,3 Millionen Betroffenen in Deutschland auszugehen und die Zahl wächst weiter, insbesondere bei Kindern. In Europa sind mehr als 60 Millionen Menschen allergisch. Unbehandelt führt eine Allergie zu verstopfter und laufender Nase, Müdigkeit, Niesen, tränende und juckende Augen, Kopfschmerzen und in schweren Fällen zu Atemnot. Ätherische Öle können als alternative oder ergänzende Behandlung für Allergiesymptome verwendet werden. Ätherische Öle sind Flüssigkeiten aus Pflanzen, die inhaliert (Aromatherapie genannt) oder direkt auf die Haut aufgetragen werden können. Personen die saisonale bedingte Allergien wie Heuschnupfen haben, sollten dies zuerst mit einem Arzt besprechen, bevor ätherische Öle zur Unterstützung eingenommen werden.

Die häufigsten Ursachen für eine allergische Reaktion sind:

  • Pollen
  • Tierhaare
  • Staub
  • Insektenstiche
  • Schimmel
  • Essen/bestimmte Lebensmittel
  • Latex
  • Medikamente

Bei Menschen treten darauf Symptome in einem oder mehreren Bereichen wie Nase, Haut, Rachen, Lunge, Ohren, Nebenhöhlen und im Magen aus.


Zusammengefasst
: Ätherische Öle sollten als alternative oder ergänzende Behandlung ausprobiert werden. Bei den vielen möglichen Ursachen, könnte durchaus ein passendes Öl dabei sein, was Symptome lindern kann.

Top 6 ätherische Öle für Allergien

Es gibt noch wenige Studien, welche die Verbindung zwischen der Anwendung von ätherischen Ölen und der Linderung von Allergiesymptomen belegen. Vermutlich lässt sich dies dadurch begründen, dass es bisher nur wenig Aufmerksamkeit erfahren hat. Hier finden sie nun einige ätherische Öle die Sie ausprobieren können.

1. Pfefferminzöl

Pfefferminzöl kann Entzündungen reduzieren. Die Nebenhöhlen gehen auf und Sie können besser atmen, indem das Öl auf die Haut aufgetragen wird. Pfefferminze hat viele gesunde Eigenschaften und kann Allergien wie Heuschnupfen, Erkältungen, Asthma, Bronchitis und Husten lindern. Studien an Ratten legen Nahe, dass  Pfefferminzöl, durch seine krampflösende Wirkung, als Entspannungsmittel dienen könnte. Es kann auch eine Kombination von Pfefferminze mit Lavendel- und Zitronenöl ausprobiert werden, bei Zitronenöl wird die Haut jedoch sonnenempfindlicher. Die Pflanze, aus der Pfefferminzöl gewonnen wird, ist verwandt mit Pflanzen wie Basilikum, Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian. Diese Pflanzen werden oft bei Magen-, Atemwegs- und Schmerzproblemen eingesetzt.


Zusammengefasst
: 1-2 mal am Tag können Sie ihre Haut bzw. gezielte Stellen mit Pfefferminzöl einölen. Es wirkt entspannendend und kann beim besseren Atmen helfen.

2. Eukalyptusöl

Laut einer Studie zufolge, wird durch ein Eukalyptusöl ein Kältegefühl in der Nase hervorgerufen, dass sich positiv auf die zugeführte Luft in der Nase auswirkt. Eukalyptus wird nachgesagt, dass es die Nebenhöhlen und zugleich die Lungen öffnet und man dadurch besser Luft bekommt. Es soll die Durchblutung fördern und die Symptome lindern. In einer Studie wurden Probanden, die Infektionen der oberen Atemwege aufwiesen, mit Eucalyptusspray behandelt. Die Probanden berichteten im Anschluss, dass die schwere der Erkältung nach der Einnahme reduziert wurde. Diese Gruppe wiese weniger Husten oder Halsschmerzen auf, als die Placebogruppe.


Zusammengefasst:
: Typischerweise trägt man Eukalyptusöl auf die Brust auf. Parallel können Sie es auch auf die Wangen auftragen, hierbei reichen 1-2 Tropfen. Dadurch könnte sehr schnell eine Verstopfung der Nasengänge entgegen gewirkt werden.

3. Zitronenöl  

Man kennt Zitrusöl von der Aromatherapie, hier hilft es die Aufmerksamkeit und Energie zu steigern. Wenn Sie das Zitrusöl nutzen, kann es sein das ihr Körper lichtempfindlicher wird. Es ist eine beliebte Wahl und unterstützt die Drainage des Lymphsystems und hilft bei der Überwindung von Atemwegserkrankungen, bei einer saisonale Allergie. Studien haben gezeigt, dass ätherisches Zitronenöl das Wachstum von Bakterien hemmt und das Immunsystem stärkt. Sie können es Zuhause verbreiten und den Duft genießen.


Zusammengefasst
: Zitrusöl oder Zitronenöl genannt kann Atemwegserkrankungen bei einer saisonalen Allergie mindern. Studien zeigen das es ihr Immunsystem stärken kann.

4. Basilikumöl

Basilikumöl ist wie das Kraut selbst, aufgrund seiner Wirkung, sehr beliebt. Ätherisches Basilikumöl wird durch Wasserdampfdestillation, aus verschiedenen Arten des Basilikum-Krauts hergestellt. Ätherisches Basilikumöl reduziert die Entzündungsreaktion von Allergenen. Ein Allergen ist eine Substanz, die über Vermittlung des Immunsystems, Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen kann. Basilikumöl unterstützt den Körper um ihn von Bakterien und Viren zu entgiften und gleichzeitig Entzündungen, Müdigkeit und Schmerzen zu bekämpfen. Basilikumöl hat die Fähigkeit Bakterien und Schimmelpilze abzutöten, was wiederum Atemwegsschäden entgegenwirken kann. 


Zusammengefasst
: Basilikumöl wird aus Basilikumblättern und -blüten gewonnen. Es wird gegen Entzündungen, Müdigkeit und Schmerzen eingesetzt.

5. Teebaumöl

Teebaumöl ist als entzündungshemmende Quelle anerkannt. Teebaumöl ist gefährlich, wenn es verschluckt wird. Nehmen Sie kein ätherisches Öl ein. Eine Studie aus Deutschland ergab, dass Teebaumöl eine anti-mikrobielle Wirkung gegen eine Vielzahl von Bakterien, Hefen und Pilzen aufweist. Viele Menschen nutzen Teebaumöl auch als Haushaltsreiniger, damit kann das Haus von Allergenen desinfiziert werden. Teebaumöl kann auf die Haut aufgetragen werden, um Bakterien und Mikroorganismen abzutöten.


Zusammengefasst
: Teebaumöl kann man als bei Hautausschlägen und Nesselsucht oder als Haushaltsreiniger verwenden. Es hilft dabei Bakterien, Hefen und Pilze zu bekämpfen.

6. Lavendel

Ätherische Öle haben oft eine Wirkung auf die Psyche. Lavendel wird meist bei Angstzuständen und Schlafstörungen eingesetzt und gilt durch seine vielen Vorteile als beliebtes ätherisches Öl. Nicht wissenschaftlich belegt ist die Theorie, dass Lavendel in Kombination mit Kamille, bei Heuschnupfen-Symptomen helfen kann. Eine Studie zeigte auf, dass das ätherisches Lavendel-Öl allergische Entzündungen, sowie die Vergrößerung von Schleimzellen verhindern kann. Sehr beleibt ist Lavendel in Kombination mit einem Diffusor für die Aromatherapie.

Unser Tipp: man kann das Lavendelöl mit einem Trägeröl verdünnen und dann in das Badewasser geben.


Zusammengefasst
:  Es fehlen Studien die Lavendelöl und dessen alternative Heilmethoden belegen. Es wird von vielen Menschen jedoch als Mittel gegen Angstzuständen und Schlafstörungen eingesetzt.

Worauf ist zu achten?

Da ätherische Öle hochkonzentriert sind, sollte die Anwendung fast immer verdünnt erfolgen. Ätherische Öle sind für die Haut oder Diffuser geeignet, Es darf nicht eingenommen oder verschluckt werden. Wenn die ätherischen Öle nicht als Aromatherapie in einem Diffuser genutzt werden sollen, sondern auf der Haut, sollte man vorab einen Hauttest auf einer kleinen Hautstelle machen. Wenn innerhalb von 24 Stunden keine Reaktion auftreten, sollte die Anwendung sicher sein. Rötungen, Juck- und Brennreiz, sowie Schwellungen dürfen nicht auftreten. Während der Schwangerschaft nur in Rücksprache mit dem Arzt einsetzen.

Es gibt Fälle in dem das ätherische Öle auch Allergien verschlimmerte. Menschen die gegen spezielle Blumen oder Gräser allergisch sind und solch ein ätherische Öl verwenden, kann die Möglichkeit bestehen auch auf dieses Öl allergisch zureagieren. Wichtig ist, darauf zu achten, wenn ätherische Öle gekauft werden, dass die Reinheit des Produktes stimmt. Daher sollten No-Name billig Produkte vermieden werden.


Zusammengefasst
: Ätherische Öle sollten als eine Zusatz Behandlungen angesehen werden. Es sollte als Aromatherapie oder als Öl auf die Haut aufgetragen werden. In der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

 

Written by Andrea Stickel

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